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KPMG bietet Versicherungen Unterstützung bei der FATCA-Umsetzung
Im Januar diesen Jahres wird der endgültige Entwurf der FATCA-Durchführungsverordnung – die „Final Draft Regulation“ – erwartet. Nach der Veröffentlichung sollten Versicherungen schnell mit der Umstellung ihrer Systeme beginnen.
Mit dem Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA) nimmt die US-amerikanische Regierung den Kampf gegen die Steuerhinterziehung auf. Diese kostet den Staat nämlich jährlich 100 Milliarden US-Dollar. Durch die neuen Regelungen sind alle sog. Foreign Financial Institutions (FFIs) vertraglich dazu verpflichtet, ihren Kundenbestand auf US-Personen zu untersuchen, diese zu identifizieren und deren Daten an die amerikanische Steuerbehörde IRS weiter zu leiten. Bisher haben das US-Ministerium sowie der Internal Revenue Service (IRS) zwar schon Richtlinien für die betroffenen Unternehmen veröffentlicht, konkrete Detailfragen blieben jedoch noch offen. Der endgültige Entwurf der FATCA-Durchführungsverordnung, die sog. „Final Draft Regulation“, wird im Januar 2012 erwartet.
„Final Draft Regulation“ wird im Januar erwartet
Nach der Veröffentlichung dieses Dokuments sollten die betroffenen Unternehmen sofort mit der Umsetzung an die FATCA Anforderungen beginnen, um ausreichend Zeit sowohl für die Analyse als auch die Implementierung des FATCA-Regimes zu haben. Die Anforderungen sollten stufenweise eingeführt und bis zum 1. Januar 2015 vollständig erfolgt sein. Da neben Banken, Wertpapierwahrer, Vermögensverwalter und Investmentgesellschaften auch Versicherungen zu der Gruppe der FFIs gehören, bieten Unternehmen spezielle Hilfen an, damit auch für solchen Institutionen eine reibungslose Umsetzung gewährleistet ist.
Die KPMG
Die österreichische Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG unterstützt speziell Versicherungen bei den neuen Herausforderungen an die erforderlichen Prozesse und Kontrollen. Die KPMG hat 26 Partner und über 100 Professionals, die auf umfassende FATCA Lösungen spezialisiert sind und über eine breite Marktkenntnis verfügen. Das Unternehmen ist mit einem Marktanteil von 43 Prozent weltweit führend in der Beratung von QI. Das sog. Qualified Intermediary-Regime (QI-Regime) regelte die Meldepflicht gegenüber den US-Finanzbehörden, bevor das FATCA-Gesetz verabschiedet wurde. Außerdem pflegt die KPMG einen engen Kontakt mit der IRS, wodurch das Unternehmen stets auf dem neusten Stand ist.
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